Neuss, Unterschleißheim – Viele Unternehmer gehen davon aus, dass ihre geschäftskritischen Daten durch IT-Sicherheits-vorgaben ausreichend geschützt sind. Eine aktuelle Umfrage* von Xerox und McAfee belegt allerdings das Gegenteil: Demnach geht über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) leichtfertig mit vertraulichen Informationen um. Ein Drittel (33 Prozent) der Umfrageteilnehmer gaben zu, die geltenden Vorgaben zwar zu kennen, aber nicht konsequent einzuhalten. Weitere 21 Prozent räumten ein, die Sicherheitsbestimmungen nicht einmal zu kennen. Um die Sicherheit der kopierten, gescannten oder ausgedruckten Dokumente sorgen sich laut Umfrage lediglich 39 Prozent der Teilnehmer. Auf diese Weise wird in vielen Unternehmen täglich die Sicherheit vertraulicher Informationen wie Kreditkarten-Details, Finanzberichte und Personalakten sowie anderer Firmeninterna gefährdet.
 
Xerox und McAfee wollen dem Dokumentenmissbrauch in der Druckumgebung mit vereinten Kräften einen Riegel vorschieben. Das Ergebnis dieser Technologiepartnerschaft ist ein gemeinsam entwickeltes Sicherheitssystem. Dazu wird Software von McAfee in Xerox Endgeräte integriert. Über ein Whitelisting-Verfahren lässt sich kontrollieren, dass nur erlaubte Dateien entsprechend geltender Regeln ausgeführt werden. Gegenüber dem herkömmlichen Blacklisting-Verfahren ist dies wesentlich sicherer, da sich der Benutzer nicht mehr um den Schutz vor Viren, Spyware oder anderer Schad-Software kümmern muss. Gleichzeitig erlaubt dieser Ansatz, sicherheitsrelevante Ereignisse über Audit-Trails detailgenau nachzuvollziehen und bei Bedarf die nötigen Maßnahmen zu ergreifen.
 
Rick Dastin, Präsident der Enterprise Business Group bei Xerox: „Täglich tauchen etwa 50.000 neue Sicherheitsrisiken auf. IT-Manager haben daher alle Hände voll zu tun, die geschäftskritischen Daten ihres Unternehmens zu schützen. Wie komplex diese Aufgabe ist, zeigt allein die Vielfalt der in einem Netzwerk eingebundenen Geräte: Vom Desktop-PC über Faxgeräte und Drucker bis hin zum Smartphone kann jede Komponente eine Sicherheitslücke darstellen. Durch die Partnerschaft mit McAfee wollen wir Endgeräte sicherer machen und einen Beitrag zum Schutz von Unternehmensdaten leisten.“
 
Xerox und McAfee verbessern die Sicherheit von Netzwerkkomponenten, um vertrauliche Unternehmensdaten vor unerlaubter Nutzung zu schützen. Wie notwendig dies ist, zeigen die aktuellen Umfrageergebnisse. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass viele Unternehmen keine geeigneten Maßnahmen treffen, um Verstöße gegen Sicherheitsregeln zu verhindern. Beispielsweise belegt die Umfrage, dass einige Firmen ihre Mitarbeiter weder auf bestehende Vorgaben hinweisen, noch den Zugang zu Peripheriegeräten mit Passwörtern kontrollieren.
 
Weitere Ergebnisse im Überblick
• Die Hälfte (51 Prozent) der befragten Angestellten, die an ihrem Arbeitsplatz auf einen Drucker, Kopierer oder ein Multifunktionsgerät (MFP) zugreifen können, hat damit bereits vertrauliche Informationen bearbeitet.
 
• 39 Prozent der Befragten haben manchmal Bedenken um die Sicherheit vertraulicher Informationen. Dabei spielt die Integrität persönlicher Daten für die große Mehrheit (86 Prozent) eine maßgebliche Rolle. Die Sicherheit von Kunden- und Mitarbeiterdaten sind ebenfalls für die meisten Teilnehmer (77 Prozent) ein Thema, Geschäftsinformationen belegen mit immerhin 70 Prozent der Nennungen den letzten Platz.
 
• Über die Hälfte aller Teilnehmer (54 Prozent) sieht in Computern die größte Bedrohung für die Sicherheit des Unternehmensnetzes. Nur sechs Prozent der Befragten nennen MFPs als möglichen Risikofaktor.
 
• Nur 13 Prozent der Angestellten müssen sich durch die Eingabe eines Passworts oder Codes identifizieren, um Dokumente drucken, scannen oder kopieren zu können.
 
Tom Moore, Vice President Embedded Sales von McAfee: „Die Bedrohungslandschaft hat sich in der letzten Zeit stark verändert. Heute stellen Endgeräte ein Sicherheitsrisiko dar, das wir nie für möglich gehalten haben. Deshalb müssen auch scheinbar harmlose Geräte wie MFPs mit Funktionen ausgestattet werden, mit denen sich Dokumentenmissbrauch verhindern lässt. Sonst besteht die Gefahr, dass sensible Daten in falsche Hände geraten. Negative Auswirkungen auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter wären die mögliche Folge. Im Rahmen der Partnerschaft von McAfee und Xerox wollen wir geeignete Sicherheitslösungen in die Geräte integrieren und so das Problem Datenmissbrauch eindämmen.“
 
Weitere Informationen über die Partnerschaft mit McAfee sowie Videos und Bildmaterial finden Sie auf http://www.xerox.com/security.
 
*Informationen zur Umfrage
Die Umfrage wurde im Aufrag von Xerox im Januar dieses Jahres online in den USA durchgeführt. Insgesamt wurden 2.541 Teilnehmer nach einem zufälligen Stichprobenverfahren befragt.