NEUSS -- Der belgische Spezialist fr Verpackungslsungen, Esko-Graphics, hat mit Xerox ein Vertriebsabkommen vereinbart. Nach dieser Vereinbarung wird Xerox Distributor fr eine Reihe von Soft- und Hardwareprodukten von Esko. Ziel ist es, knftig digitale End-to-end-Drucklsungen fr die Verpackungsindustrie anzubieten. Im Rahmen des Abkommens wird Xerox ab November 2006 an allen seinen europischen Standorten die Esko-Lsungen vertreiben. Esko wiederum trgt fr den Kundendienst Sorge.

Die Vertriebsvereinbarung umfasst eine Reihe digitaler Front-End-Produkte aus der „Esko-Scope“-Software-Reihe. Diese arbeiten unmittelbar mit digitalen Drucksystemen von Xerox zusammen, so beispielsweise mit der Xerox iGen3 und den Produktionsdruckern Xerox DocuColor 8000, 7000 und 5000. Die Kombination aus Esko-Software und Digitaldrucksystemen von Xerox ergibt eine umfassende Lsung fr den Verpackungsdruck in Kleinauflage.

Die Software-Lsungssuite von Esko fr Drucksysteme von Xerox beinhaltet „DeskPack“, eine Druckvorstufen-Umgebung, in der Adobe Illustrator CS2 zum vollwertigen Werkzeug fr das Verpackungsdesign und die Produktionsvorbereitung wird. DeskPack ermglicht es Grafikdesignern beispielsweise, ein dreidimensionales Bild der knftigen Verpackung zu erzeugen, ganz gleich, ob es sich um Etiketten, flexible Materialien oder Faltschachteln handelt. Die Suite enthlt daneben unter anderem „Plato“, eine von Adobe zertifizierte Anwendung, um druckfertige Formen und Bogenlayouts zu erstellen. Ebenfalls ist der Workflow-Server „BackStage“ von Esko enthalten. Neben den Softwarelsungen des Unternehmens umfasst die Vertriebspartnerschaft mit Xerox auch die Hardware-Lsungen Kongsberg XE 10 und i-XE 10. Es handelt sich dabei um digitale Schneide- und Rillplotter zur stanzformlosen Faltschachtelherstellung. Mit diesen Gerten lassen sich rasch hochwertige Muster und Kleinserien fertigen.

Digitaldruck fr die Produktentwicklung

Die Kombination aus Esko-Software und -Schneideplotter gibt Xerox die Mglichkeit, Verpackungslsungen anzubieten, die sich an neue Kuferschichten wenden: Hersteller von Konsumgtern beispielsweise aber auch pharmazeutische Firmen unternehmen seit Jahren massive Anstrengungen, Produkte bereits vor ihrer Markteinfhrung auf Kundenakzeptanz zu testen. Test-Marketing und Produkttestreihen sind gleichermaen teuer und zeitaufwendig. Die digitale Fertigung von Verpackungen in Kleinauflage fr diese neuen Produkte ist daher ein Weg, Kosten in der Produkteinfhrung zu sparen und zugleich Entwicklungszeiten deutlich zu verkrzen. Der Digitaldruck bietet zudem den Vorteil, dass verschiedenste Verpackungsdesigns und -aufdrucke in einem Produktionszyklus gefertigt und mit dem Kunden zusammen getestet werden knnen. Bei einem Ausdruck ber eine Xerox iGen3 knnen zudem zustzliche Mglichkeiten in der Endverarbeitung genutzt werden, so beispielsweise eine in-line angeschlossene UV-Beschichtung, die eine hochglnzende, kratzunempfindliche Oberflchen-struktur der Verpackung erzeugt.

Die Soft- und Hardwareangebote von Esko sind in Europa ab Ende November 2006 ber das Vertriebsnetzwerk von Xerox verfgbar.