NEUSS – Mehr als die Hlfte der Marketing-Entscheider in Deutschland (63 Prozent) glauben nicht an einen „grnen“ Trend in ihren Abteilungen. Sogar 74 Prozent der Chief Financial Officer geben an, dass es ihrer Ansicht nach keine Motivation ihres Unternehmens gibt, den schdlichen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren. Dies sind zwei Ergebnisse der aktuellen „Marketing Success“-Studie, in der Chief Financial und Chief Marketing Officer (CFOs und CMOs) von Coleman Parkes Research im Auftrag von Xerox befragt wurden. 460 CMOs und 167 CFOs groer Unternehmen in Deutschland, Grobritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden wurden fr die Studie interviewt.

Umweltfreundliches Marketing noch Zukunftsmusik

Nur 25 Prozent der deutschen CMOs sagen, dass ihr Unternehmen den Umwelteinfluss von Marketingaktivitten misst. Und lediglich zwlf Prozent von ihnen haben sich diesbezglich konkrete Ziele gesetzt, an denen sich das Handeln orientiert. „Diese Ergebnisse sind alarmierend“, stellt Albert Brenner, Direktor Marketing und CRM Central Entity, Xerox Deutschland, fest. „Denn deutsche Unternehmen sollten sptestens jetzt nachhaltiges Wirtschaften in alle Geschftsbereiche als selbstverstndlichen Bestandteil integrieren – auch ins Marketing. Die Studie zeigt zwar, dass die Messung des Umwelteinflusses an Bedeutung gewinnt, jedoch verluft dieser Prozess zu langsam.“ Immerhin: Die Mehrheit der befragten CFOs (59 Prozent) und CMOs (51 Prozent) gibt an, dass die Messung des Umwelteinflusses von Marketingaktivitten in Deutschland wichtiger wird.

In den grten deutschen Unternehmen ist die Ansicht, dass Richtlinien zu Nachhaltigkeit und Umwelt im Marketing immer wichtiger werden, weit verbreitet: 72 Prozent der Marketing-Entscheider und 67 Prozent der CFOs besttigen dies. Aber nur 12 Prozent der CMOs mssen klar definierte Ziele erreichen (und 48 Prozent der befragten CFOs). Hier tut sich eine Kluft zwischen Theorie und Praxis innerhalb der Unternehmen auf.

Nachhaltigkeitstrend verschlafen?

„Das Umwelt-Thema scheint auf der Agenda von CFOs und CMOs ganz oben zu stehen. Vor allem Online-Aktivitten knnen einen konkreten Beitrag zur Reduzierung des schdlichen Einflusses von Unternehmensmarketing leisten“, meint Ian Parkes, Direktor bei Coleman Parkes, zu den Ergebnissen der Studie. „Aber nur acht Prozent der deutschen CMOs entwickeln tatschlich Marketing-Kampagnen unter Bercksichtigung der potenziellen Umweltbelastung. Bislang beachten noch zu wenig Marketing-Fachleute den ‚grnen’ Faktor bei der Kreation von Marketing-Manahmen.“

„Wir wrden nicht soweit gehen zu behaupten, dass ‚grne’ Unternehmen out sind. Aber die Studie von Coleman Parkes zeigt, dass viele Entscheider den derzeitigen Umwelt-Trend noch nicht mitgehen und das Thema Nachhaltigkeit in allen Geschftsbereichen fest etablieren“, kommentiert Albert Brenner. „Xerox untersttzt seine Kunden dabei, ihren schdlichen Einfluss auf die Umwelt zu minimieren, effektiver zu werden und gleichzeitig Kosten einzusparen. Mit intelligenten Broschrenmodellen, der Einfhrung von Print-On-Demand-Konzepten sowie zielgerichteten Kampagnen zur Reduktion des Streuverlustes lassen sich nicht nur Kosten und negative Umwelteinflsse reduzieren - auch die Zufriedenheit der Kunden steigt. Die Vereinbarung von konomischen und kologischen Zielen ist also durchaus mglich und sinnvoll. Deutsche Unternehmen, aber auch Firmen in den europischen Nachbarlndern haben aber offensichtlich noch einen weiten Weg vor sich, um ihre gut gemeinten Plne in die Realitt umzusetzen.“

Wenn Sie an weiteren Informationen zur „Marketing Success“-Studie von Coleman Parkes Research und Xerox interessiert sind, kontaktieren Sie Julia Seimel, Fink & Fuchs Public Relations AG, 0611-74131-70.