Neuss —  

Bei Razzien in China und Dubai wurden insgesamt 55.000 Pakete mit gefälschten Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen für Xerox Systeme sichergestellt. Die Fälschungen waren unter anderem für den Weiterverkauf in Deutschland bestimmt und sollten auch nach Russland, Brasilien und Südamerika sowie in die USA, Niederlande und Türkei geliefert werden.

Laut der Imaging Supplies Coalition (ISC) beläuft sich der Schaden durch gefälschte Druckerverbrauchsmaterialien weltweit auf jährlich mehr als drei Milliarden US-Dollar. Als Mitglied der Organisation arbeitet Xerox eng mit anderen Originalherstellern zusammen, um illegale Aktivititäten in der Branche zu verhindern.

„Gefälschte Produkte sind nicht nur für Erstausrüster ein Problem. Betroffen sind auch Regierungen, da sie Steuern einbüßen, und Fachhändler und Endkunden da sie in qualitativ minderwertige Produkte investieren“, sagt René Marc Bühl, Sales Manager Deutschland, Schweiz, Österreich bei der Xerox Supplies Business Groupe  Europe. „Verbraucher, die denken, dass sie mit gefälschten Produkten Geld sparen können, setzen stattdessen die Sicherheit ihrer Geräte und die Qualität ihrer Drucke aufs Spiel.“

Schutz gegen gefälschte Produkte

Verbraucher können sich gegen gefälschte Produkte schützen, indem sie auf eine Echtheitszertifizierung achten. Xerox Produkte haben zum Beispiel ein holografisches Sicherheitsetikett mit spezifischer Seriennummer und Strichcode. Wenn Kunden bemerken, dass diese Etiketten verändert oder entfernt wurden, sollten sie Xerox umgehend über die Bezugsquelle informieren.